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Namenstag:
07. April

Johann Baptist de la Salle
hebräisch: "Gott ist gnädig"

7. April Johann Baptist de la Salle
persönliche Daten:

Er stammte aus einer adeligen Juristenfamilie und war der älteste Sohn. Nach dem Wunsch seines Vaters sollte er ebenfalls Jurist werden, doch Jean entschied sich für einen geistlichen Beruf.
Bereits 1679 gründete er für die Armen eine kostenlose Schule und nahm 1681 einige Armenschullehrer in seinem Haus auf. Er gab 1683 seine Stelle als Domherr auf und gründete am 25. Mai 1684 die Kongregation der Brüder der christlichen Schulen (Schulbrüder). In der Folge schuf er Realschulen, Sonntagsschulen, Erziehungsanstalten für verwahrloste Jugendliche sowie Lehrerseminare. 1688 eröffnete er die ersten Schulen in Paris.
Neu war, dass der Unterricht nicht einzeln sondern in einer Klasse erteilt wurde. Unterrichtssprache war nicht Latein sondern Französisch. Diese Neuerungen führten zu einer Änderung des gesamten französischen Unterrichtswesens.

Er wurde 1888 selig und am 24. Mai 1900 heilig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 7. April. Seit 1937 ist er in Rom bestattet. Am 15. Mai 1950 erklärte ihn Papst Pius XII. zum Schutzpatron der Lehrer. Die De La Salle Universität Manila ist nach ihm benannt.

Neben dem 7. April ist der 15. Mai ein weiterer Gedenktag für diesen französischen Heiligen. Die Ordensgemeinschaft der Schulbrüder gedenkt ihres Ordensgründers am 26. Januar.

Von "Johannes" lassen sich folgende Namen ableiten: John, Johnny, Jonny, Hans, Hannes, Johann.

Darstellung:

Johannes Baptist de La Salle wird abgebildet im Priesterkleid mit einem Buch in den Händen und umringt von einer Kinderschar.

Patron:

Patron des christlichen Unterrichts, der Lehrer und Erzieher