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Namenstag:
12. April

Zeno
griech.: "nach dem Göttervater Zeus"

12. April Zeno

persönliche Daten:

Zeno von Verona + 371/372.

Er stammte wohl aus Nordafrika (Mauretanien) und wurde um 362 Bischof von Verona (Oberitalien). Er vertrat als einer der Ersten im Abendland die dauernde Jungfräulichkeit Mariens.

Er gilt als großer Prediger und Gelehrter. Zenon scheint recht gute Kenntnisse der antiken Philosophen, Dichter und Rhetorik besessen zu haben. Allein seine Predigten und seine Ausstrahlung sollen, so heißt es, viele Heiden und Juden zum Christentum bekehrt haben

Zeno bestritt nach der Legende seinen Unterhalt auch als Bischof noch durch Fischfang aus der Etsch. So fanden ihn auch die Boten des Kaisers Gallienus, die ihn um Gebetsheilung für die besessene Tochter des Kaisers baten.
Papst Gregor der Große erzählt von einer wunderbaren Befreiung der Zenokirche in Verona aus deren Wassernot, weshalb Zeno später als Wasserheiliger verehrt wurde.

Von Zeno sind noch 93 Abhandlungen erhalten, die sich mit Fragen des Glaubens oder der Schrift auseinandersetzen. Nach einer späteren Darstellung ist Zeno als Märtyrer umgekommen. Historisch gesichert ist dies allerdings nicht.

Brauchtum:

In Radolfzell wird Zeno zusammen mit Theopompus und Synesius, von denen Radolfzell ebenfalls je eine Kopfreliquie hat, als die „Hausherren” verehrt; das wird seit 1725 bzw. 1806 jeweils am 3. Sonntag im Juli gefeiert.

Darstellung:

Darstellung mit dem Bischofsstab (oder einer Angelrute), woran ein Fisch hängt. Empfängt eine Gesandtschaft des Kaisers Gallienus.

Patron:

Patron gegen Überschwemmungen und Wasserschäden; für Kinder, die schlecht laufen und sprechen lernen.

 


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