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Namenstag:
16. April

Bernadette
althochdt./franz.: "kleine, starke Bärin"

16. April Bernadette (Soubirous)

persönliche Daten:

Bernadette Soubirous, geboren am 7. Januar 1844 zu Lourdes,

hatte 1858 in der Grotte Massabielle achtzehn Erscheinungen der unbefleckt empfangenen Gottesmutter Maria. Hierdurch wurde Lourdes zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte.

Vier Jahre nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch Papst Pius XI. hatte sich Maria erstmals Bernadette Soubirous in der Grotte zu Massabielle gezeigt, schon weitere vier Jahre später, 1862, bestätigte die katholische Kirche die Echtheit der Visionen. Lourdes entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorte. Bernadette hatte Misstrauen, Unverständnis und Anfeindungen, zudem ihre schwere Krankheiten zu ertragen. Die Presse nannte sie eine hysterische Person, zweifelte an ihrer Glaubwürdigkeit, selbst der berühmte Schriftsteller Emile Zola bekundete sein Misstrauen.

Bernadette aber hatte viele Anfeindungen zu ertrage. 1866 trat sie in das Kloster der Caritas- und Schulschwestern zu Nevers ein, wo sie in demütiger Verborgenheit Kranke pflegte. Auch hier ertrug sie Unverständnis und schwere Krankheiten mit geduldiger Ergebenheit.

1879 starb Bernadette im Alter von nur 35 Jahren. Ihre letzten Worte waren: "Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für mich arme Sünderin!" Ihr unverwester Leichnam ruht in der Klosterkirche von Nevers. Am 8. Dezember 1933 sprach Papst Pius XI. die Seherin und Nonne heilig.

Für "Bernadette" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Berna, Detta,

Darstellung:

Bernadette Soubirous wird dargestellt als Nonne oder Bauernmädchen vor der Lourdesgrotte kniend mit Rosenkranz.