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Namenstag:
27. April

Zita
lat.: "das Glück"

27. April Zita

persönliche Daten:

Zita * um 1212, + 1272.

Sie stammte von armen frommen Landleuten aus der Gegend von Florenz und kam mit 12 Jahren als Dienstmagd nach Lucca. Sie diente dort in großer Demut, Geduld, Dienstfertigkeit und überwand durch ihre Liebenswürdigkeit Gegensätze.

Eines Tages lieh sie einem frierenden Bettler für die Dauer des Gottesdienstes den Pelzmantel ihrer Herrschaft; nach dem Gottesdienst war der Bettler mit dem Mantel verschwunden; Stunden später brachte er den Mantel zurück und gab sich ihr als Christus zu erkennen. Wasser, das sie einem Armen eingeschenkt habe, soll sich in Wein verwandelt haben, Brotlaibe, die sie ohne Wissen ihrer Herrschaft an die Armen verteilte, erschienen in ihrer Schürze als Blumen.

Zita starb an Tuberkulose und im Ruf der Heiligkeit. Ihr unversehrter Leib wird in Lucca verehrt.

An ihrem Sarg ereigneten sich zahlreiche Wunder, die ihre Verehrung auch über Italien hinaus begründeten. Die Älteste Lebensgeschichte wurde Anfang des 14. Jahrhunderts verfasst, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand eine Sammlung ihrer Wunder.

Darstellung:

Darstellung als Dienstmagd mit Schlüsselbund und Krug, Arme bekleidend und Pilger am Brunnen tränkend. Stern zu ihrer Seite (als sie starb, ging über ihrer Vaterstadt ein Stern auf).

Patron:

Patronin der Dienstboten, Hausangestellten, Haushälterinnen, der nach ihr benannten Frauengenossenschaften.

Wetterregel:

"Ist zu Sankt Zita das Wetter schön, so kann man Kohl und Erbsen säen."