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Namenstag:
19. November

Elisabeth v.Thüringen
hebräisch: "Gott ist Fülle"

19. November Elisabeth von Thüringen

Persönliche Daten:

Landgräfin, * 1207 im Norden von Ungarn (?),† 1231 in Marburg/Hessen

Sie war die Tochter von König Andreas II von Ungarn und seiner ersten Gemahlin Gertrud von Andechs.
Aus politischen Gründen wurde sie schon mit 4 Jahren mit dem erst 11-jährigen Ludwig (dem späteren Landgrafen Ludwig IV von Thüringen) verlobt und an den prachtliebenden Hof von Thüringen gebracht, wo sie von der Landgräfin Sophie von Bayern erzogen wurde.

1221 heiratete sie Ludwig. Sie half den Armen sehr, wobei sie von ihrem Mann unterstützt wurde. Ihr Beichtvater Konrad von Marburg, ein erbarmungsloser Inquisitor, hielt es für angebracht, kleine menschliche Regungen Elisabeths mit Prügeln zu ahnden, betrieb aber später ihre Heiligsprechung. 1227 starb ihr Gatte auf dem Kreuzzug und sie wurde darauf hin von thüringischen Adeligen ihrer Witwengüter beraubt.
Sie litt in Eisenach große Not, bis sie von Verwandten unterstützt wurde.

In selbstloser Liebestätigkeit setzte ihre ganze Lebenskraft für die Armen und Kranken ein.
Sie starb 1231 erst 24 Jahre alt und wurde bereits am 27.5.1235 heilig gesprochen.

Darstellung:

in fürstlicher (oder schlichter) Kleidung mit Krone, Almosen austeilend, Armen die Füße waschend. Korb mit Broten und Weinkrug oder eine Schüssel mit Fischen in der einen Hand, in der anderen einen Löffel. Rosen in einem Korb oder in der Schürze (nach der Rosenlegende: Als sie dabei überrascht wurde, wie sie gegen den Willen ihres Gatten Speisen zu den Armen trug, verwandelten sich diese in Rosen). Hockender Bettler neben ihr. Modell der Marburger Elisabethkirche in der Hand.

Patronin:

der Ordensgenossenschaften der hl. Elisabeth, der Elisabeth-Vereine, der Caritas und der Wohltätigkeitsvereine. Der Bäcker, Bettler, Witwen und Waisen, der unschuldig Verfolgten.

Wetterregel:

"St. Elisabeth sagt es an, / was der Winter für ein Mann."
"Es kündet St. Elisabeth / was für ein Winter vor uns steht."