AktuellesGauverbandSachgebieteArchivKontakt
Sachgebiete

 
Namenstag:
21. Februar

Petrus Damiani
griech./lat.: "der Fels"

21. Februar Petrus Damiani

persönliche Daten:

Petrus Damiani * 20. Februar 1007 (?) in Ravenna in Italien
† am 22. oder 23. Februar 1072 in Faënza in Italien

Er stammte aus Norditalien, trat nach entbehrungsreicher Jugend und Studium in den Benediktinerorden ein und wurde in einem Eremitenkloster 1043 Prior.

Er setzte sich sehr stark für Reformen der Kirche ein und kam dabei mit der römischen Kurie in Kontakt.

1057 wurde er zum Kardinalbischof von Ostia ernannt. Als solcher war er, meist mit großem Erfolg, an vielen Vermittlungsmissionen beteiligt.
1069 ging er nach Mainz zu Kaiser Heinrich IV, um ihn von dessen geplanter Scheidung abzubringen.

Petrus Damiani hinterließ ein umfangreiches literarisches Werk, in dem er zu fast allen Fragen seiner Zeit Stellung nahm. Er wird seit jeher als Heiliger verehrt, obwohl er nie kirchlich heilig gesprochen wurde.

Petrus lebte praktisch in zwei Welten. Er tat für die Kontemplation ebenso viel wie für die große Politik, die Einsiedler lagen ihm ebenso am Herzen wie Kaiser und Könige. Damiani war einer der produktivsten Schriftsteller des Mittelalters mit einem sehr gepflegten lateinischen Stil und hinterließ ein Äußerst umfangreiches Werk theologischer Schriften wie Briefe, Predigten, Gedichte etc. Er starb auf der Rückreise von seiner Vaterstadt in Faënza, wo er auch beigesetzt ist.

Darstellung:

Darstellung im Einsiedlergewand, neben ihm Kardinalshut. Mit Büchern, Geißel, Kreuz und Totenkopf.

Patron:

Patron gegen Kopfweh.

Wetterregel:

„St. Clemens uns den Winter bringt, / St. Petri Stuhl den Frühling winkt, / den Sommer bringt uns St. Urban, / der Herbst fängt um Bartholomäi an.”
„Ist es zu St. Petri kalt, / übt die Kälte noch 40 Tage Gewalt.”
„Wenns friert auf Petri Stuhlfeier, / friert`s noch vierzigmal heuer.”
„Ist St. Peter kalt, / hat der Winter noch lange Halt.”
„Hat Petri Stuhlfeier Eis und Ost, / bringt der Winter noch herben Frost.”
„Hat's in der Petersnacht gefroren, / lässt uns der Frost dann ungeschoren.”
„Wenn Petri die Bäche sind offen, / wird auch kein Eis mehr auf ihnen getroffen.”
„Ist an Petrus das Wetter schön, / dann kann man bald Kohl und Erbsen säen.”
„St. Peter hebt den Lenz an, / er geht aus auf St. Urban.”

 


 Startseite  Aktuelles |  Gauverband |  Sachgebiete |  Archiv |  KontaktSeitenanfang 

© Copyright 2016 Chiemgau Alpenverband e.V.

boysvids.org