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Namenstag:
23. Februar

Willigis v.Braunschweig
germanisch/althochdt.: "der Sproß des Willens"

23. Februar Willigis von Braunschweig

persönliche Daten:

Willigis + 1011.

Er stammte aus einer armen, aber freien niedersächsischen Bauernfamilie. Eine Legende im 13. Jahrhundert bezeichnete ihn fälschlicherweise als Sohn eines Fuhrmanns oder Wagners, weshalb sich das Rad im Mainzer Stadtwappen findet.

Auf Empfehlung Bischof Volkholds von Meißen, des Erziehers von Kaiser Otto II, kam er um 970 an den Hof Kaiser Ottos I des Großen, wurde 971 Kanzler und 975 Erzbischof von Mainz und Erzkanzler. Als solcher diente er drei Kaisern und erhielt deshalb den Ehrentitel „Vater des Kaisers und des Reiches“.

1002 krönte er in Mainz Heinrich II zum deutschen Kaiser. Auch mit Rom unterhielt Willigis sehr gute Beziehungen, wofür er 976 zum Vikar von Deutschland ernannt wurde. 996 führte er Brun, den Urenkel von Kaiser Otto I, als Gregor V und ersten deutschen Papst in Rom ein. Willigis baute zahlreiche Kirchen, förderte das Kunstschaffen (z.B. die ehernen Torflügel am Mainzer Dom) und das Schulwesen.
Auch Brückenbauten gehen auf ihn zurück. Täglich hatte er 30 Arme am Tisch.

Seine ganze Kraft hat er dem Kaiserhaus und dem Reich zur Verfügung gestellt. Zu Recht wurde ihm daher der Ehrentitel „Vater des Reiches“ verliehen.

Darstellung:

Darstellung als Bischof mit einem Rad.

Patron:

Patron der Wagner. Besonders verehrt in: Mainz, Trier

Willigis ist Patron der Wagner, weil er Sohn eines Wagners gewesen sein soll. Aus Stolz auf diese einfache Herkunft habe er das Wagenrad, das heute noch im Wappen von Rheinland-Pfalz zu sehen ist, zu seinem Wappenzeichen gemacht.

 


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