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Namenstag:
06. März

Fridolin v.Säckingen
althochdt.: "der Friedensreiche"

6. März Fridolin von Säckingen

persönliche Daten:

Fridolin von Säckingen + im 7. Jahrhundert.

Er stammte aus einer vornehmen irischen Familie, wirkte zunächst in seiner Heimat, später in Nordostfrankreich als Missionar. Von dort zog er über Straßburg und Konstanz nach Chur (Schweiz) und gründete überall auf seinem Weg dem hl. Hilarius geweihte Kirchen. Schließlich baute er auf der Rheininsel Säckingen eine Kirche und das Doppelkloster.

Dargestellt wird der Heilige oft mit einem Skelett an seiner Seite. Dieses soll den Bauern Ursus darstellen, der der Legende nach dem heiligen Fridolin ein Stück Land schenkte und bald danach starb. Der Bruder des Ursus machte Fridolin kurz darauf die Schenkung streitig, woraufhin der Heilige den Bauern wieder zum Leben erweckte, damit dieser die Schenkung bezeugen konnte.

Die Verehrung des hl. Fridolin ist sehr alt und weit verbreitet.

(Friedrich Schiller hat mit seiner Ballade "Der Gang zum Eisenhammer" zur Bekanntheit des Alemannenmissionars beigetragen)

Für "Fridolin" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Fridel, Friedel,

Darstellung:

Darstellung als Benediktinermönch (obwohl er keiner war) oder als Abt, manchmal ein Skelett führend. Einen Toten erweckend.

Patron:

Patron des Kantons Glarus, von Säckingen, der Schneider, des Viehs, gegen Feuer- und Wassergefahr, Kinderkrankheiten, Bein-, Knie- und Armleiden; für fruchtbares Wetter
Besonders verehrt in: Chur, Freiburg/Breisgau

Wetterregel:

„Mit ihren Herden wieder hin, / ziehen die Schäfer an Fridolin.”
„Um den Tag des Fridolin, / da zieht der letzte Winter hin.”
„Nach dem Tag des Fridolein, / da muss der Pflug im Felde sein.”

 


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