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Namenstag:
09. März

Gregor v.Nyssa
griech./lat.: "der Wachsame"

9. März Gregor von Nyssa

persönliche Daten:

Gregor von Nyssa + 394. Kirchenvater.

Sein Gedenktag ist auch der 10. Januar.

Er stammte aus Kappadokien, wollte zuerst Priester werden, schlug aber dann die Rednerlaufbahn ein. Er zog sich später in ein Kloster am Schwarzen Meer zurück, widmete sich dem Studium der Hl. Schrift und wurde 371 zum Bischof von Nyssa (Zentral-Türkei) gewählt.

Er war ein erbitterter Gegner der Arianer und verfaßte eine große Zahl theologischer Werke zur Verteidigung des katholischen Glaubens.

Sein Hauptwerk, das „Große katechetische Gebet” betont die Richtigkeit der christlichen Lehre gegenüber Juden und Heiden.

Er war der jüngere Bruder des Basileios. Mit Gregor von Nanzianz nennt man sie die drei Kappadozier.

Brauchtum:

Dieser Gregoritag ist auch ein Hauptlostag für den Bauern, besonders hinsichtlich des Windes:

Gregoriwind
Geht, bis Jörgen kimmt

Mit dem "Gregoritag" tritt nämlich gewöhnlich ein sehr scharfer Ostwind ein, der bis zum Georgitag (24. April) weht. Der Landmann sieht ihn gern, weil er dem zu sehr auftrocknenden "warmen Wind" (Scirocco - Föhn) die Stange hält und die zu rasche Entwicklung des Pflanzenwuchses hemmt. In früherer Zeit stieg man sogar auf die Bäume, um das ersehnte Eintreffen dieses Windes zu erhorchen.

Darstellung:

Darstellung mit Buch und Feder.

Wetterregel:

Gregori zeigt dem Bauern an, ob im Feld er sähen kann.

Wenn Gregorius sich stellt, muß der Bauer aufs Feld.

Am Gregorstag schwimmt das Eis ins Meer.

Wenn Gregori fällt, heißt`s die Saat bestellt.

Weht an Gregorius der Wind, noch vierzig Tage windig sind.

Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor.

 


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