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Namenstag:
19. Juni

Rasso
althochdt.: "der Schnelle"

19. Juni Rasso

Persönliche Daten:

Bayrischer Gaugraf(* um 900 in Bayern; † 19. Juni 954 Grafrath/Bayern)

Rasso (Ratold) aus dem bayrischen Geschlecht der Grafen von Andechs, er soll von Gestalt ein wahrer Riese gewesen sein, unternahm nach einem erfolgreich beendeten Krieg gegen die eingefallenen Ungarn eine Wallfahrt nach Rom, und anschließend ins Heilige Land. Von dort brachte er zahlreiche wertvolle Reliquien von Märtyrern mit. Für deren Aufbewahrung ließ er ein eigenes Kloster errichten, in das er zuletzt selber als Laienbruder eintrat. Doch noch ehe der Klosterbau vollendet war, starb der fromme Graf am 19. Juni 954.

1132 ist in Grafrat dem nach "Graf Rattho" umbenannten früheren Wörth - eine Kapelle mit Gebeinen von Rasso bezeugt. Die Wallfahrt nach Grafrath hatte im Mittelalter und bis in die Neuzeit großen Zulauf. Aufzeichnungen der Wunder aus den Jahren 1444 bis 1728 sind erhalten mit 12131 Einträgen. 1640 verfasste der Dekan des Klosters in Dießen Rassos legendarische Lebensgeschichte. 1678 wurde in Grafrath ein Kloster gegründet. Die 1468 feierlich erhobenen Gebeine von Rasso ruhen seit 1695 in einem Schrein auf dem Hochaltar der Klosterkirche in Grafrath. Seit 1714 besteht in Untergamenried eine Wallfahrt, in der Klosterkirche in Andechs ist ihm ein Altar geweiht.

Patron:

Patron gegen Stein- und Bruchleiden (also Unterleibsleiden), vor allem bei Kindern

 

 


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