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Namenstag:
24. Juni

Johannes der Täufer
hebräisch: "Gott ist gnädig"

24. Juni Johannes der Täufer

Prophet, Täufer Jesu, Märtyrer (* 1 v. Chr. (?) bei Jerusalem; † nach 29 in Jerusalem/Israel)

Johannes der Täufer (Geburt Johannes des Täufers), letzter Prophet des Alten Testaments und Wegbereiter Christi, wurde etwa ein halbes Jahr vor Jesus in einem Dorf nahe Jerusalem (En Kerem) geboren. Die Eltern - Elisabeth und Zacharias - Verwandte Mariens, waren bei seiner Geburt schon „betagt“. Zacharias, sein Vate„Vor Johannes bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.“ - „Regen am Johannestag - nasse Ernte bringen mag.“ - „Wenn die Johanniswürmchen glänzen, sollst du richten deine Sensen.“ - „Bienen, die vor Johannis schwärmen, tun des Imkers Herz erwärmen.“r, rief nach der Geburt des Knaben aus: „Gepriesen sei der Herr, Gott Israels, denn er hat sein Volk heimgesucht und seine Erlösung bewirkt. Und du Kind wirst der Prophet des Allerhöchsten genannt werden, denn du wirst vor dem Herrn hergehen, um seinen Weg zu bereiten.“ Mit etwa 30 Jahren trat Johannes an die Öffentlichkeit, predigte am Fluss Jordan und am Toten Meer und verkündete das Kommen des Messias, des Erlösers. Er forderte die Menschen auf, Buße zu tun und umzukehren. Das Volk verehrte den Propheten, viele ließen sich von ihm taufen. Als Jesus an den Jordan kam und auch von ihm getauft werden wollte, rief Johannes aus: „Seht an das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt.“ - Als seine Anhängerschaft immer größer wurde, ließ ihn König Herodes, dessen ehebrecherische Verbindung mit der Frau seines Bruders der Prediger immer wieder verurteilte, verhaften, einkerkern und zuletzt enthaupten. 

Wird dargestellt;

Seine Attribute sind das  Fellgewand, das Spruchband "Ecce Agnus Dei", oft wird er dargestellt mit Lamm, Kreuzstab.

Patron: 

Johannes der Täufer ist Patron des Malteserordens, von Malta, der Provence, Florenz, Burgund, der Bauern, Hirten, Winzer, der Gastwirte,  der Fassbinder, der Weber, Schneider, Kürschner, Gerber, Färber, Sattler, Kaminkehrer, Schmiede, Zimmerleute, Architekten, Maurer, Steinmetze,  Sänger, Tänzer, Musiker, Kinoinhaber; der Lämmer, Schafe und Haustiere; der Weinstöcke; gegen Alkoholismus, Kopfschmerzen, Schwindel, Angstzustände, Fallsucht, Epilepsie, Krämpfe, Heiserkeit, Kinderkrankheiten, Tanzwut, Furcht und Hagel  der Vegetarier u.a.

Wetterregeln:

„Vor Johannes bitt’ um Regen, nachher kommt er ungelegen.“
„Regen am Johannestag - nasse Ernte bringen mag.“
„Wenn die Johanniswürmchen glänzen, sollst du richten deine Sensen.“
"Vor dem Johannistag / man Gerst und Hafer nicht loben mag."
"Bis zu Johanni kann's mal regnen, / danach kommt er ungelegen."
"Regnet's am Johannistag, / regnet es noch vierzehn Tag." 
"Sankt Johannis Regengüsse, / verderben uns die besten Nüsse."
"Johanni trocken und warm, / macht den Bauern nicht arm."
"Wie's Wetter am Johanni war, / so bleibt's wohl 40 Tage gar."
"Glüh'n Johanniswürmchen helle, / schöner Juni ist zur Stelle."
"Der Kuckuck kündet teure Zeit, / wenn er nach Johanni schreit."
"An Sankt Johanni Abend, leg die Zwiebel in ihr kühles Beet."
"Am Sankt Johannistag hat der Teufel keine Macht."
„Bienen, die vor Johannis schwärmen, tun des Imkers Herz erwärmen.“

 


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