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Namenstag:
19. August

Sebald d.hl.Pilger
"der Seekühne"

19. August Sebald

Persönliche Daten:

Einsiedler, Glaubensbote in Franken ( † 1072 bei Nürnberg/Bayern)

Sebald war im 8. Jhdt als Glaubensbote nach Ostfranken gekommen. Woher der Missionar stammte, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Sicher ist nur, dass er vor allem in und um Nürnberg predigte, wo er auch starb und begraben wurde. Über seinem Grab wurde die Sebaldus-Kapelle errichtet.

Legenden nennen ihn einen dänischen Königssohn, der seine Verlobung mit einer französischen Prinzessin löste, um nach einer Romfahrt als Glaubensbote – vor allem in Franken – zu wirken.

Nach 15 Jahren in der Wildnis in der Gegend um Nürnberg unternahm er demnach zusammen mit seinem Schüler Dionysius barfuß eine Wallfahrt nach Rom. Er überquerte dabei auf seinem Mantel segelnd einen reißenden Fluss - die Donau - und half einem armen Bauern bei der Suche nach seinen verloren gegangenen Ochsen, indem er seine Finger wie Lampen leuchten ließ. Auf der Rückkehr von dieser Pilgerfahrt habe er durch eine wunderbare Brotspeisung, die ihm ein Engel darreichte, Willibald und Wunibald gerettet und sie aus einem Weinfass getränkt, das sich auf wundersame Weise immer wieder füllte.

Nach seinem Tod soll ein Ochsengespann ohne Lenker den Leichnam zu der damaligen Peterskapelle gebracht haben, wo er beigesetzt wurde.

Wird dargestellt:

Seine Attribute sind Stab, Rosenkranz, und Muschel.

Patron:

Patron von Nürnberg; des Viehs; gegen Kälte

Wetterregeln:

"Regnet es an Sankt Sebald, nahet teure Zeit schon bald."

 


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