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Namenstag:
31. August

Columba v.Altenhohenau
lat.: "die Taube"

31. August Columba von Altenhohenau

Persönliche Daten:

Nonne und Mystikerin Im Kloster Altenhohenau ( † 1784)

Elisabeth Franziska Weigl war das zweite Kind eines Branntweinfabrikanten aus München, schon von Kind an mit Visionen begnadigt. Als sie ein Jahr alt war, starb Ihre Mutter, sie wurde dann von einer frommern Magd und ab ihrem 7. Lebensjahr von den Englischen Fräulein erzogen. Mit 15 Jahren verlor sie auch den Vater. Wegen des beträchtlichen Erbes gab es einige Freier, aber sie entschloss sich mit 17 Jahren zum Eintritt ins Dominikanerinnenkloster in Altenhohenau bei Griesstätt, wo ihre Tante Nonne war. Hier nahm sie den Ordensnamen Kolumba an und führte fortan ein Leben der Demut mit Gebet, Opfer und Sühne; zahlreiche Visionen wurden ihr zuteil. Am Fest der Kreuzerhöhung 1731 wurde sie mit den Wundmalen/Jesus_Christi stigmatisiert. 1774 wurde Kolumba für drei Jahre zur Oberin ihres Klosters gewählt.

Eine Sonderstellung unter den aufrechten Jesuskindfiguren nimmt das »Himmlische Trösterlein« ein:

Das berühmteste, zugleich das kleinste, nämlich nur neun Zentimeter groß: das sogenannte Columba-Kindl aus dem Dominikanerinnenkloster Altenhohenau bei Wasserburg am Inn. Hier starb 1783 die selige Schwester Columba Weigl, deren ganze Liebe dem winzigen Holzfigürchen mit beweglichen Armen, hoher Krone, kostbarem Gewand, in den Händen Szepter und langes Kreuz, galt. Columba Weigl war Mystikerin. Ihre Erscheinungen des Kindes und ihre Gespräche mit ihm drangen bald über die Klostermauern in die umtriebige Welt, die dann mit Schluckbildchen, Andachtszetteln und Nachbildungen die Werbetrommel für das Altenhohenauer Kindl rührte und es weitum bekannt machte.
So wie die Nonne Columba Weigl, wie alle Klosterfrauen durch Gelübde kinderlos, sich ein Ersatzkind schuf, sozusagen zum Trost für die verwehrte Mutterschaft, stellten sich die Bewohnerinnen der Frauenklöster ihr »Trösterlein« in die Zelle.

 


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