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Namenstag:
01. September

Verena
lat.: "die Behutsame"

1. September Verena

Persönliche Daten:

Verena (Kurzform von Veronika) von Zurzach. + um 350.

Wurde in Zurzach bei Zürich begraben. Sie gehörte der römischen Thebäischen Legion aus Ägypten an, mit der sie in die Gegend von Solothurn kam, wo sie zahlreiche Alemannen bekehrte. Sie zog dann nach Zurzach, wo sie durch die Pflege von Kranken und Armen viel zur Ausbreitung des Glaubens beitrug.

Legende:

Als Verena von Saint-Maurice nach Solothurn zog, soll sie auch bei Avenche (Aventicum) vorbei gekommen sein. Die Stadt soll sie von den Barbaren verwüstet vorgefunden haben. Auch der ruchlose römische Tyrann erhält einen Namen. Er soll ein römischer Landpfleger namens Hirtakus sein. Nachdem sich das Mehlwunder ereignete soll ihr auch der Teufel erschienen sein. Da er sich darüber ärgerte, dass Verena so viel betete, sei ihm ein schwerer Stein, den er nach Verena werfen wollte, auf den Fuss gefallen, so dass der Teufel seit dieser Zeit hinke. Attenhofer schreibt, dass Verena im Jahre 323 nach Zurzach (Tenedo) im Alter von 43 Jahren gekommen sei. In Zurzach soll Verena auch Kund vom Märtyrertod der Thebäer Felix und Regula erhalten haben.

Solche Erweitertungen zeugen, wie auch die weitere Wundergeschichten, von einer aktiven Verehrung durch 1700 Jahre.

Über ihrem Grab wurde bald eine Kirche mit Kloster gebaut. Sie ist eine der am meisten verehrten Heiligen in der Schweiz.

Verena ist eine Art Urmutter der Schweiz. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bürgerte sich daher für eine Goldmünze mit einem Frauenkopf, der eigentlich die Helvetia darstellen sollte, der Name Goldvreneli ein.

Darstellung:

Darstellung als Einsiedlerin oder Nonne mit Brot und Krug oder einem Fisch oder einen Kamm.

Patron:

Patronin der Fischer, Müller, Haushälterinnen.

 


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