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Montag, 20. August 2007

Mostfest 2007

Von: Sepp Adersberger

Trachtenkinder beim Dätscher

Salner Hilde beim Schmalzbacken

Pfarrer Simon Mösenlechner mit jungen Plattlern

Neue Kegelbahn

Das Mostfest der Rottauer Trachtler bewies bei herrlichem Sommerwetter wieder große Anziehungskraft und viele Besucher aus nah und fern kamen zu diesem gemütlichen Fest. Schon nach dem Festgottesdienst an dem Marienfeiertag gingen viele in den Homer Obstgarten zum Frühschoppen und den ganzen Tag über ließ der Besucherandrang nicht nach. Am Abend waren es weit über 1000 Besucher – die Einwohnerzahl Rottaus.

Die handwerklich so gelungene Mostfestbühne war in schweißtreibender Arbeit aufgebaut und die Bierfestgarnituren aufgestellt, die Besucher konnten also kommen. Die Vorbereitung auf dieses Fest hatte bereits im letzten Herbst begonnen. Die Aktiven des Vereins waren im Dorf zum Äpfelklauben ausgerückt und aus diesen Äpfeln bereiteten sie den süffigen Most. Unzählige Helfer am Grill, an den Kassen und den Schenken trugen zum guten Gelingen bei. Alt und Jung, alle halfen zusammen.
Nach dem musikalischen Auftakt der Rottauer Dorfmusi unter der Leitung von Rainer Winklmair hatten die Goaßlschnalzer ihre lautstarken Auftritte. Die vier Gruppen aus Übersee, Grassau, Staudach und Rottau zeigten ihr Können. Das Mostfest ist nicht nur ein Fest der Trachtler, sondern auch des ganzen Dorfes. So ehrte Kathi Gruber-Heuberger vom Verkehrsverein das Ehepaar Brettlau aus dem Ruhrgebiet, das seit 45 Jahren in Rottau Urlaub macht und die Auszeichnung in Tracht entgegennahm. Trachtenvorstand Miche Schmid überreichte den langjährigen „leitenden“ Mostfestmitarbeitern Anni Laumer, Petra Huber und Jack Huber Orchideen bzw. einen Wurstkorb. Am Abend führten die Jungen Gederer Plattler und Tänze vor. Den größten Beifall von den drei Tanzgruppen erhielten die Anfänger mit dem „Dätscher“. Mit ihrem schneidigen Auftreten in ihren schönen Trachten eroberten sie die Herzen der Zuschauer. Sehr zu gefallen wusste auch die Rottauer Tanzlmusi, die in dieser lauen Sommernacht die Besucher musikalisch unterhielt. Anderl Hilger und Konrad Anner spielten schöne Weisen. Das Mostfest war ein Fest für die ganze Familie. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg austoben. Sehr großen Anklang fand die neue Kegelbahn, die im Obstgarten aufgebaut war. Es war bewundernswert, mit welcher Geduld sich die Kinder anstellten, bis sie kegeln konnten. Eifrig mithelfen durften die Kinder bei der farbenfroh hergerichteten Saftbar. Am Nachmittag gab es auch Kaffee und Kuchen. Der große Renner dabei waren die „Auszognen“, die die „Salner Hilde“ für alle sichtbar, im offenen Schmalz gebacken hat. Die über 100 Stück waren gleich weg!

Pfarrer Simon Mösenlechner bewunderte den familiären Charakter des Mostfestes. Freudig stellte er fest: „ Alle helfen zsamm!“ Kaum ist das Mostfest abgebaut und die vielen freiwilligen Helfer haben sich von ihren Anstrengungen erholt, geht es schon wieder weiter: Die Aktiven müssen schon bald wieder Äpfel klauben und Most machen für das nächste Jahr. Es gilt der umgewandelte Fußballerspruch „Nach dem Mostfest ist vor dem Mostfest.“


 


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