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Sonntag, 31. Oktober 2010

Frisch aufgspuit und gsunga

Von: Heinrich Rehberg

Junge Musikanten im Saal des Chalet in Aschau

Sänger und Musikanten aus dem Chiemgau und den angrenzenden Bereichen trafen sich zu „Frisch aufgspuit und gsunga“ mit dem Gaumusikwart des Chiemgau-Alpenverbandes Anderl Hilger, diesmal im wunderschön dekorierten Saal des Chalet in Aschau. Die Musikanten waren wie seit vielen Jahren in der Überzahl, damit aber auch das Singen zu seinem Recht kam, lud Anderl Hilger alle Besucher zum Mitsingen ein und gemeinsam wurden ein paar Lieder gesungen, auch von denen, die sonst nie singen. Mit Begeisterung sangen alle diese leicht eingängigen Melodien mit, die Liederblattl waren in kürzester Zeit vergriffen und werden wohl bei manchem Hoagascht in der Umgebung wieder auftauchen.

Ein gutes Dutzend Musikanten kamen in Aschau zusammen, unbekannte, die zum ersten Mal vor Publikum spielten und bekannte, die schon seit mehreren Jahren zusammen musizieren. „Viele junge Leute sind wieder mehr daran interessiert etwas selbst zu machen und sind es leid, sich immer nur von früh bis spät berieseln zu lassen“, erzählte Anderl Hilger. Er dankte vor allem den Musikschulen in der Region; sie hätten in den vergangenen Jahren durch ihre gute Arbeit wesentlich dazu beigetragen, dass man sich heute über den Fortbestand der Volksmusik hier zu Lande keine Gedanken mehr zu machen brauche.

Das Angebot im Saal des Chalet war groß, die Qualität der Leistungen durchwegs überzeugend: Die Ziehharmonika in allen Formen, mit Knöpfen und Tasten war an diesem Nachmittag das meistgebrachte Instrument, bei fast allen Gruppen war eine Ziach mit dabei.

Seit 1991 gibt es diese Musikantentreffen im Winterhalbjahr unter dem Motto „Frisch aufgspuit und gsunga“ überall im Bereich des Chiemgau-Alpenverbandes. Der Zweck sei es zunächst gewesen, dass sich die Musikanten kennen lernen sollten, so Anderl Hilger. Dabei habe man immer nur auf die Musik geachtet, ob der Interpret ein Trachtler gewesen sei oder ob er gar aus einem anderen Gau war, sei stets nachrangig gewesen. Man biete den jungen Gruppen eine Bühne für die ersten Gehversuche vor einem sachverständigen Publikum und dem Publikum stets wieder neue unverbrauchte Gruppierungen. Der nächste Termin für „Frisch aufgspuit und gsunga“ ist am Sonntag, 30.Januar im Gasthaus Mühlwinkl in Staudach um 14 Uhr.


 


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