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Dienstag, 01. November 2016

Das ist die Vielfalt unserer Musik

Von: Heinrich Rehberg

Benefiz-Hoagascht zugunsten des Irmengard-Hofs in der Frasdorfer Lamstoahalle

Das Jodlerduo Christine und Reinhold aus Oberstaufen beim Benefiz-Hoagascht zugunsten des Irmengard-Hofs in der Frasdorfer Lamstoahalle

Benefiz-Hoagascht zugunsten des Irmengard-Hofs in der Frasdorfer Lamstoahalle Der Abend wurde durch die beiden Botschafter Traudi und Peter Vordermeier von der Stoabergmusi, zusammen mit dem Trachtenverein „D´ Lamstoana“ Frasdorf organisiert, Vorstand Sepp Enzinger begrüßt die Mitwirkenden und die Gäste im Saal

Die Steffen-Hansl-Musi aus dem Salzkammergut

Traudi und Peter Vordermeier von der Stoabergmusi bringen den Florentiner Marsch von Julius Fucik

Tombola zugunsten des Irmengard Hofes

„Das ist die Vielfalt unserer Musik, das müssen wir erhalten, wir haben hier die Musiker von Oberösterreich bis hin ins Allgäu und alle zeigen sie die große Bandbreite unserer überkommenen und traditionellen Musik“, freute sich Siegi Götze beim Benefiz-Hoagascht zugunsten des Irmengard-Hofs in der Frasdorfer Lamstoahalle. Der Abend wurde durch die beiden Botschafter Traudi und Peter Vordermeier von der Stoabergmusi, zusammen mit dem Trachtenverein „D´ Lamstoana“ Frasdorf organisiert. Die Lamstoahalle in Frasdorf und der Trachtenverein als Veranstalter hochkarätiger Hoagascht-Veranstaltungen haben in Volksmusikkreisen einen exzellenten Ruf und so kamen, auf Einladung der beiden Veranstalter, namhafte Gruppen zum Hoagascht: die Steffen-Hansl-Musi aus dem Salzkammergut, der Micheli Viergsang, die Stoiber Buam aus dem Bayerischem Wald, das Jodlerduo Christine und Reinhold aus Oberstaufen sowie die Strudelgeiger aus dem Innviertel. Alle sangen und musizierten ehrenamtlich, zugunsten der guten Sache. Zusammen mit der Stoabergmusi, die für die Organisation mit verantwortlich war, entstand hier ein rundes Programm, das für jeden Besucher etwas bot. Durch das Programm führte Siegi Götze, der als einer der besten Kenner heimischer Musik und heimischer Musikanten zu allen Mitwirkenden etwas zu sagen wusste.

In der Pause der musikalischen Darbietungen entführten Traudi und Peter Vordermayer von der Stoabergmusi die Besucher mit zahlreichen Bildern zum Irmengardhof nach Mitterndorf, bei einer Tombola konnten alle wertvolle Preise gewinnen, angefangen bei einem Gleitschirmtandemflug bis hin zu Einkaufsgutscheinen in den hiesigen Trachtengeschäften und Verzehrgutscheinen der heimischen Gastwirtschaften. Den Reinerlös des Abends in Höhe von 1000 Euro übergab zum Abschluss des Abends Trachtenvorstand Sepp Enzinger an Angelika Lorenz von der Björn-Schulz-Stiftung.

Traudi und Peter Vordermayer von der Stoabergmusi sind seit einigen Jahren schon Botschafter für die Björn-Schulz-Stiftung und stellten die Einrichtung vor. Die Stiftung hat in den letzten Jahren den Irmengardhof renoviert, der nun seit der offiziellen Eröffnung für Familien mit schwerstkranken oder behinderten Kindern zur Verfügung steht. Diese Einrichtung wird großteils durch Spenden finanziert. „Familien mit schwer kranken Kindern benötigen umfassende Betreuung und Unterstützung, die weit über die medizinischen Therapien hinaus gehen. Ein Aufenthalt am Irmengard-Hof bietet Familien die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen Ruhe zu finden, zu sich selbst zu kommen und gemeinsam wieder neue Kraft und Lebensmut zu schöpfen“, so Traudi Vordermayer, „Familien mit einem schwer kranken Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen befinden sich in einer äußerst schwierigen Lebenssituation. Die Pflege des Kindes, die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder, die normalen Alltagssorgen oder finanzielle Engpässe erhöhen noch zusätzlich die Belastung“.

Der Irmengard-Hof der Björn Schulz Stiftung sieht sich als Ansprechpartner für Eltern, betroffene Kinder, Geschwister, Angehörige und Verwandte sowie vermittelnde Fachdienste und unterstützt sie mit folgenden Angeboten: er bietet einen Ort des Rückzugs und der Erholung für krebs- und chronisch sowie unheilbar kranke Kinder sowie Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene mit Behinderung und ihren Familien und Angehörigen eine Auszeit.