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Dienstag, 11. April 2017

Heute stimmt wieder einmal alles bei Musik und Gesang

Von: Heinrich Rehberg

Volksmusikabend in der Aschauer Festhalle

Jung und frisch

Guckkastenbühne

Stoaberg-Sängerinnen

Gruber Zwoagsang aus Brixen im Thale

Duo Gruber-Staltmeier

Eglhartinger Stubenmusi

Stad wars im Zuschauerraum

„Jung und frisch“ unter diesem Namen spielten drei junge Lehrerinnen aus dem Ötztal beim Volksmusikabend in der Aschauer Festhalle und so wie sie heißen, spielten sie auch. Ganz still waren die Zuschauer in der übervollen Festhalle in Aschau, schließlich waren sie zur echten Volksmusik gekommen und sie wurden beim Spiel und Gesang der hochkarätigen Gruppen – ausgesucht von Michael Haas – nicht enttäuscht.

Viele Volksmusikfreunde zwischen Werdenfels und der Steiermark waren nach Aschau gekommen, um ein paar schöne Stunden mit bodenständiger Volksmusik zu erleben. Die vielen unterschiedlichen Trachten im Publikum zeigten - ebenso wie das Gewand der Sänger - dass der Einzugsbereich einer solchen Veranstaltung keine Grenzen kennt und weit über den heimischen Chiemgau, den Inngau und den Rupertigau hinausgeht. Moderator Andreas Estner ist schließlich nicht irgendwer, sondern einer der anerkannt besten Volksmusikkenner in der Alpenregion und vom Sender BR-Heimat bestens bekannt bei allen Volksmusikkennern.

Die Stoaberg Sängerinnen aus Berchtesgaden brachten ihre selbst gemachten Lieder und der Gruber Zwoagsang aus Brixen im Thale sang vom kleinen Hahn, dessen Federn alle Hohenaschauer Trachtler auf dem Hut tragen. Für die ruhigen Töne sorgten das „Duo Gruber-Staltmeier“ und die „Eglhartinger Stubenmusi“; „Jung und Frisch“ spielten höchst exakt mit Geige, Ziach und Harfe. Für die ständige Begleitung  sorgte die „Tannkoppnmusi“ aus dem Pongau.

„Heute stimmt wieder einmal alles“ so Andreas Estner, der durch den Abend führte, „alles läuft rund, so wie es bei so einer Veranstaltung einfach sein muss“. Michael Haas habe bei der Zusammenstellung des Abends eine gute Hand bewiesen: die Gesangs- und Musikgruppen passten einfach nahtlos zusammen. Ruhig war es bei allen Darbietungen in der Halle, ohne Mikrofon, ohne Verstärker, ohne Lautsprecher drangen auch die leisesten Töne zu den Zuhörern. Es zeigt sich immer wieder, dass die Freunde der Volksmusik diszipliniert und ruhig einer wirklich guten Leistung lauschen können.


 


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