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Montag, 30. Juli 2018

Gastgeber Rottau überzeugt mit Herzlichkeit und Freude

Von: Anita Moka

Mit einem Empfang neben der Kirche läuteten die Gederer Rottau vor dem Gauheimatabend das 82. Gaufest des Chiemgau Alpenverband ein. Die Delegierten des Verbands trafen sich mit Ehrengästen bei einem kleinen Umtrunk zu den Begrüßungsreden von Vorstand Lisi Hilger, Gauvorstand Miche Huber und Schirmherrn Rudi Jantke. Zu den feierlichen Klänge der Rottauer Dorfmusi marschierte man zum Kriegerdenkmal, wo zu Ehren der Verstorbenen Trachtler im Rahmen einer kleinen Andacht ein Kranz niedergelegt wurde.

Der anschließende Gauheimatabend in Rottau war wie die vorhergehenden Veranstaltungen gut besucht und bot einen sehr erfrischenden, fröhlichen und generationsübergreifenden Abend. Gaumusikwart Andreas Hilger, der als Insider souverän und unterhaltsam durchs Programm führte, versprach eine Präsentation des Chiemgau Alpenverbands mit seinen unterschiedlichen Säulen.

Die jungen Gederer, die starke Kindergruppe der Rottauer, marschierten, tanzten und sangen zum Eröffnungsmarsch der Rottauer Dorfmusi, und gewannen bereits damit das Herz der Besucher. Der Marschplattler der Aktiven bewies zusätzlich die Stärke des Festvereins.

Das ganze Programm war abwechslungsreich, kurzweilig und schwungvoll, den „staaden“ Teil am Anfang übernahmen die Schlechinger Alphornbläsern, die Huber Dirndln und die Aktivenmusi aus dem Verein. Staade Weisen, rare Lieder und selbergstrickte Musistückln stimmten auf einen hochkarätigen, lebhaften Abend ein.

Schneidige Plattler und abwechslungsreiche Tänze hatten die Gaugruppe und die Gaujugendgruppe ausgewählt und sie überzeugten bei jedem ihrer Auftritte mit Fröhlichkeit und lockerer Perfektion. Die flotten Klänge der Rottauer Dorfmusi unterstützten mit Schwung und Schmiss.

Die Grußworte von Vorstand Lisi Hilger, Schirmherr Rudi Jantke und stellvertretendem Gauvorstand Georg Westner wurden im Lauf des Abends gut eingebettet und Andreas Hilger ließ die Besucher mit seinen kurzen Überleitungen rührig am Vereinsleben teilhaben. Die Bedeutung der Soleleitung, die Bezeichnung der Rottauer als Bohnerstangerl und der Respekt von alt und jung untereinander floss in Eintrittszeichen, Tischschmuck und den Auftritten ein.

Dann wurde ein Mehrgenerationentanz aus dem Verein angekündigt und der ganze Festverein zeigte von ganz jung bis ganz alt in verschiedenen Volkstanz-Elementen seine gesamte Stärke. Die Kleinsten begannen und bildeten nach ihrem Dätscher einen Halbkreis auf der Bühne, die Jugend, die Aktiven und die Eltern und Senioren tanzten aufeinanderfolgend und bauten sich danach hinter den Kindern auf. Als dann jung und alt, ausgelassen und fröhlich, in gemischten Paaren beim Abschlusstanz die Bühne verließen, war im ganzen Zelt eine gerührte, ergriffene Stimmung spürbar. Mit dem späteren Gemeinschaftslied aller Besucher baute Andreas Hilger ein weiteres charakteristisches Element der „Gederer“ ein. „Mit Musi is ois doppelt so schee!“ Wie er hervorhob, ist neben der musikalischen Förderung besonders die Gemeinschaft von Jung und Alt im Verein sehr lebendig und wichtig.

Der Gauheimatabend in Rottau vermittelte einen sympathischen Einblick in eine intakte Trachtenfamilie. Die langen anschließenden Gespräche im Zelt,im gemütlichen Kaffeebereich und an der Bar ließen den Abend freundschaftlich und vertraut ausklingen.

 

Weitere Fotos: Bilder im Webalbum


 


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