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Samstag, 27. Oktober 2018

Helferfeier fürs Gaufest in Rottau

 

Dass die Rottauer zusammenhelfen, sah man beim Gaufest des Rottauer Trachtenvereins im Sommer, dass sie auch gemeinsam feiern, sah man jetzt bei der Helferfeier, zu der die „Gederer“ eingeladen hatten.

Der Saal des Gasthauses Messerschmied war ganz voll mit freiwilligen Helfern aus Rottau und von auswärts. Zur Unterhaltung spielte an diesem Abend die Moosbach Musi fleißig auf.

Nach der Begrüßung wiederholte Vorständin Lisi Hilger die wesentlichen Ziele des Gaufestes, die man vor dem Bittgang nach Westerbuchberg am 1. Mai formuliert hatte; nämlich dass nichts passiert, dass sich auch nach dem Fest noch alle verstehen und dass am Festsonntag das Wetter passt. Und diese drei Wünsche gingen in Erfüllung.

Ihren Dank begann Hilger beim Schirmherrn, Bürgermeister Rudi Jantke, der „das mit dem Wetter gut hingebracht hat“ und bei Pfarrer Andreas Horn für die „wunderbare Messe“. Je einen Gutschein überreichte sie Hans Laubhuber senior und junior, die ihre „Bangaschta Wiesn“ jetzt schon zum 3. Mal als Festwiese für ein Gaufest zur Verfügung gestellt haben. Das verlief ohne Vertrag und es gab auch nie Probleme. In Rottau gab es keinen Festausschuss. Den größten Teil der Arbeit übernahmen die Mitglieder des Vereinsausschusses. Was die Einzelnen geleistet haben, beschrieb sie ausführlich. Ein herzliches Vergelt´s Gott sagte die Vorständin den Firmen und Geschäften, die kostenlos Arbeiten verrichteten, Maschinen oder Räume zur Verfügung stellten oder etwas spendeten. Sehr stolz war sie, dass beim Zeltaufbau und –abbau jeweils über 70 Personen mitarbeiteten. Sie war total überrascht, dass am Mittag des zweiten Tages nach dem Gaufest das Festzelt schon abgebaut war. Ein besonderes Lob sprach sie der Feuerwehr aus, die „viele, viele“ Arbeitsstunden leisteten, dem Gartenbauverein, dem Frauen- und Mütterverein und den Schützen. Eine wichtige Aufgabe verrichteten Polizei und Rotes Kreuz, die am Festsonntag mit insgesamt 88 Personen im Einsatz waren. Besonders den Kindern machte die Torfbahn, die das Personal des Museums Torfbahnhof neben dem Festzelt aufbauten, große Freude. Sehr stolz war Hilger, dass 281 Trachtler bei den „Gederern“ beim Festzug teilnahmen, bei 330 Mitgliedern wahrlich eine große Zahl. Sie konnte auch noch einen Rekord vermelden, denn beim Gaufest in Rottau wurden 378 Hektoliter Getränke ausgeschenkt, das ist sogar mehr als beim Gaufest des viel größeren Gauverbandes I. Mit der Ankündigung, dass beim 50. Mostfest im nächsten Jahr „Der Harte Kern“ aufspielen wird, die beim Kesselfleischessen am letzten Gaufesttag begeisterten.

Als Lisi Hilger ihren langen Dank vollendet hatte ergriff ihr Stellvertreter das Wort. Er lobte sie, mit welcher Ruhe und Gelassenheit sie alle aufgetretenen Probleme gelöst hat. Nach der Feststellung: „Sie war jeden Tag die erste im Festzelt und die letzte, die das Festzelt verließ!“ sagte er ihr Vergelt´s Gott für ihre große Leistung und alle im Saal erhoben sich von ihren Plätzen und spendeten langen Beifall. Bürgermeister Rudi Jantke dankte allen, die zum Gelingen des Gaufestes beigetragen haben und hob Hilger hervor: „Es ist ganz was Besonderes, wie du mit deinen Leuten umgehst und alles organisierst“. Das Gaufest beschrieb er als „Sommermärchen 2018 im Chiemgau bei uns in Rottau“!

 


 


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