Das Schen­ken

von Anita Moka am 19. Dezember 2020

Das Schen­ken

von Anita Moka am

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Zuletzt geändert: 18.12.2020

Was soll i dir denn schen­ga,

wos kannt i dir denn geb´n?

Kimm sag, was konnst du brau­cha,

was WICHTIG is für´s Leb´n?

Ja s´müaßat sei was BSONDERS,

was grad vom Christ­kindl kimmt,

was s´nirgends gibt zum Kaf­fa,

wo ein­fach alles stimmt.

I möcht dir geb´m ebbs OANZIGES,

ebbs mit fai Herz und Gfai,

was zart, was warm und liab is:

Ja des is´s, was i wai.

Hol­zen­gel

GEDULD und viel VERSTÄNDNIS, 

viel­leicht waar des scho g´nua,

i gabat no ois Zuag­ab,

mei gan­ze LIAB dazua.

Und sollt i des VERGESSEN,

ja, des kannt scho moi sei,

ois Pfand griagst du des Gedich­terl,

damit wicket i, mei Gschenk, dir ei.

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Das Wert­volls­te auf der Waid, des is de Zeit,

doch an dera faid´s ja weit und breit.

Drum sollt ma grad an Weih­nach­ten guad beden­ga,

wos wirk­lich wich­tig is beim Schen­ga.

Dahoam(2)

Ob nur Grö­ße, Men­ge und da Wert,

a wirk­lich Freu­de und Dank­bar­keit beschert,

oder ob a Idee, a biss­ei Miah und Liab gepaart mit Phan­ta­sie,

ned eher wos Bson­ders schafft, des moa­nat i.

Und ob Hoag­art, G´sang und Musi spain

ebba ned faj mehra zain?

Zam­sit­zen, Fami­lie und Freund­schaf­ten pfle­gen,

auch dank­bar sein für Got­tes Segen.