Namenstage am 25.05.

Urban I.

25. Mai Urban I

Persönliche Daten:

Papst ( * in Rom/Italien; † 23o in Rom/Italien)

Urban I., war einer der frühchristlichen Päpste. Er hatte dieses Amt in der Zeit zwischen 222 und 230 inne - in einer Zeit der Verfolgungen - und der Führer der Christenheit musste viele Leiden erdulden.

Über Urbans Leben gibt es zwar ausführliche Legenden, aber nur wenig historisch Gesichertes. Der Überlieferungen nach soll Urban eine Verordnung erlasen haben, dass der Kelch beim Abendmahl stets aus Silber oder Gold sein müsse; er soll Valerianus, den Bräutigam der Cäcilia, bekehrt haben und er soll unter schließlich vom Kaiser verfolgt, mit Bleikugeln gegeißelt, dann enthauptet worden sein.

Wahrscheinlich ist Urban mit dem in den Katakomben des Callistus bestatteten Urban identisch, obgleich dieser dort nicht mit dem Bischofstitel genannt wird; br>Besonders groß war und ist seine Verehrung in den europäischen Weinbaugebieten, wo sich um seine Gestalt ein reiches Brauchtum entwickelt hat.

Für "Urban" ist auch Ban gebräuchlich.

Der Tag wird Urbanstag, Sankt Urban oder Urbani genannt.

Darstellung :

Urban I. wird dargestellt im päpstlichen Ornat mit Busch, Schwert und Weintraube.

Patron :

Urban I. ist Patron der Weinberge, des Weins, der Winzer Urban I. wird angerufen gegen Trunkenheit, Gicht, Gewitter, Blitz.

Wetterregeln:

Ein alter Spruch lautet nämlich: "Sankt Urban steigt vom Ofen herunter".
"Wie's Wetter sich um Sankt Urban verhält, so ist's noch 20 Tage bestellt.
"Die Witterung an Sankt Urban zeigt des Herbstes Wetter an."
"Scheint am Urbanstag die Sonne, so gerät der Wein zur Wonne. Regnet's aber, nimmt er Schaden und wird selten wohl geraten."
"Danket Sankt Urban, dem Herrn, denn er bringt dem Getreide den Kern."
"Urban den Sommer send't, Symphorian (22.8.) behält das End'

Gregor VII.

25. Mai Gregor VII.

Persönliche Daten:

Papst ( *um 1020 in der Toskana/Ilalien;† 1065 in Salerno/Italien)

Gregor VII., eigentlich Hildebrand von Soana, Papst vom 22. April 1073 bis 1085. Wegen seiner Bedeutung für die Kirchenreform gilt er als einer der bedeutendsten Päpste überhaupt. Dennoch war und ist er nicht unumstritten.Petrus Damiani obwohl ein Mitstreiter, nannte ihn durchaus anerkennend „Heiliger Satan“, „Zuchtrute Gottes“ und „Höllenbrand“, verglich ihn mit dem Tiger, Löwen und dem reißenden Wolf und hielt Widerstand gegen ihn für zwecklos.

Nachdem Gregor 1076 die Exkommunikation über Heinrich verhängte, unterwarf sich der König in Canossa 1077 der Kirchenbuße, und der Papst löste den Bann. Der „Gang nach Canossa” wurde sprichwörtlich für ein schwieriges, Bereitschaft zur Unterordnung signalisierendes Gespräch.

Für "Gregor" ist auch Grella gebräuchlich.

Darstellung:

In päpstlichen Gewändern mit Kreuz und Tiara.

Beda der Ehrwürdige

25. Mai Beda der Ehrwürdige

Persönliche Daten:

Mönch und Kirchenlehrer ( * um 672 in Monkton/England; † 735 in Jarrow/England)

Beda Venerabilis (der Ehrwürdige), Kirchenlehrer, 672 in England geboren, war einer der größten Gelehrten seiner Zeit und wohl der erste wissenschaftliche Theologe des Mittelalters überhaupt.Er verfasste zahlreiche Kommentare zur Bibel und zu Heiligenleben. Seine Werke behandeln das gesamte Wissen seiner Zeit, sogar Mathematik, Astronomie und Musik.

Beda verwendete in seinen Schriften als einer der ersten die „Dionysische Zeitrechnung“, die, wie später in allen christlichen Ländern üblich, das Jahr der Geburt Christi als Zeitenwende ansetzte.

Anmerkung: Der Mönch Dionysius Exiguus, ein Skythe aus der Dobrudscha, der etwa von 500 bis 545 als Abt einem römischen Kloster vorstand, zählte (um 530) erstmalig die Jahre von Christi Geburt an (ab incarnatione domini). Bei seinen Berechnungen war ihm allerdings ein Fehler unterlaufen, so dass er die Geburt Christi um 6 oder 7 Jahre zu spät ansetzte. Bis dahin hatte man die Jahre von der (angeblichen) Gründung der Stadt Rom 753/752 v.Chr. an gerechnet. Obwohl bereits die Kanzlei Karls des Großen die Jahre nach der „christlichen Ära“ zählte, dauerte es noch fast zwei Jahrhunderte, bis sich die neue Jahreszählung endgültig durchsetzte.

Die Legende erzählt, warum er die Bezeichnung „venerabilis”, „ehrwürdig” bekommen hat: als er, im hohen Alter erblindet, geführt werden musste um zu predigen, sagte ihm ein Begleiter, der ihn durch ein steiniges Tal führte, hier warte ein andächtiges Volk schweigend auf seine Predigt. Als Beda zum Schluss „in Ewigkeit” zu sagen anhob, ertönte mit lauter Stimme von den Steinen: „Amen, ehrwürdiger Vater”. Auch von Engeln habe man nach seiner Predigt die Worte gehört: „Du hast wohl gesprochen, ehrwürdiger Vater”.

Darstellung:

Beda wird dargestellt als Benediktinermönch mit Buch und Schreibfeder.