Namenstage 21.01.

Agnes

21. Januar Agnes

persönliche Daten:

* in Rom
†258/259 oder 304 (?) daselbst

Keine der jungfräulichen Märtyrerinnen genoss schon früh solche Verehrung wie Agnes.

Agnes, die "Kind-Heilige", wurde im Alter von 12 Jahren zu Rom gemartert.

Von ihrer außergewöhnlichen Schönheit und Anmut bezaubert, soll ihr der Sohn des römischen Stadtpräfekten einen Heiratsantrag gemacht haben. Doch sie lehnte diesen, so wird berichtet, mit dem Hinweis ab, sie sei schon mit einem anderen verlobt. Als der eifersüchtige Jüngling den Namen des Bräutigams erfahren wollte, gestand Agnes, sie sei ein Braut Christi. Daraufhin steckte der Statthalter - so erzählt es die Legende - das Mädchen in ein öffentliches Haus. Doch als sein Sohn das junge Mädchen dort schänden wollte, fiel er tot um. Erst durch Agnes' Gebet soll er wieder zum Leben erweckt worden sein.

Da das Feuer auf dem Scheiterhaufen der Jungfrau, die keine Angst vor dem Tod hatte, nichts anhaben konnte, wurde sie durch einen Dolchstoß in den Hals getötet.

Schon der Märtyrerkalender von 354 und Ambrosius von Mailand berichteten erste Züge ihrer Legende.

Für "Agnes" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Ines, Nesa,

Darstellung;

Darstellung

Agnes wird oft dargestellt als Braut Christi. Meist wird sie mit einem Lamm abgebildet, was auf die Ähnlichkeit ihres Namens mit dem lateinischen Wort für Lamm zurückzuführen ist oder auch auf das Lamm als Symbol der fleckenlosen Reinheit.

Andere Darstellungen zeigen sie ganz von ihren langen Haaren umhüllt, weil sie ihrer Kleider beraubt worden sein soll. Des Weiteren zeigen andere Abbildungen sie auf dem Scheiterhaufen liegend zwischen Flammen, die sich nicht verbrennen.

Patron:

Agnes ist die Patronin der Jungfrauen und aller jungen Mädchen. In früherer Zeit wurde sie als Schutzheilige für die Bewahrung der Jungfräulichkeit angerufen.

Wetterregel:

"Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen."
"Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag."
"Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund."
"Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne."

Agnes Aislinger

 

Meinrad von Einsiedeln

21. Januar Meinrad von Einsiedeln

persönliche Daten:

Meinrad von Reichenau . * zu Ende des 8. Jahrhunderts, + 861. (Name althochdeutsch magan, megin (Kraft, Vermögen, Stärke) und rat (Rat, Ratgeber) = mächtiger Ratgeber).

Er stammte aus Württemberg, wurde im Kloster Reichenau (Bodensee) erzogen und dort zum Priester und Benediktinermönch geweiht.

Er war erst Lehrer und lebte dann als Einsiedler. An der Stelle seiner Klause steht heute das Kloster Einsiedeln.

Er nahm vorbei ziehende Wanderer freizügig auf und verköstigte sie. Einmal bewirtete er zwei Wanderer, die sich als Raubmörder entpuppten und ihn erschlugen.

Für "Meinrad" ist auch Meginrad gebräuchlich.

Darstellung:

Darstellung als Benediktinermönch mit Märtyrerpalme, Becher und Brot, erschlagen am Boden liegend, oft mit Kopfwunde. Zwei Raben verfolgen die Mörder und verrieten sie dadurch.

Patron:

Patron des Gebietes um Einsiedeln.
Besonders verehrt in: Chur, Einsiedeln, Freiburg/Breisgau, Rottenburg-Stuttgart, St. Gallen

 

Ines

 

Agnes Aislinger

21. Januar Agnes Aislinger

persönliche Daten:

Agnes von Aislingen . * in Aislingen in Bayern
† 21. Januar (?) 1504 in Rebdorf bei Eichstätt in Bayern

Sie stammte aus Aislingen in Schwaben und lebte in strengster Askese beim Augustiner-Chorherrenstift Rebdorf bei Eichstätt, wo sie nach einem Leben des Gebetes im Ruf großer Heiligkeit starb.

Von 'Agnes' können folgende Namen abgeleitet werden: Agnesa, Agnese, Agneta, Agnita, Agna, Ines, Nesa, Nete.

Patron:

Patronin der Keuschheit und Patronin der Jungfrauen, Verlobten und Gärtner

Wetterregel:

"Wenn St. Agnes gekommen, wird neuer Saft im Baum vernommen."
"Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag."
"Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund."
"Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne."