Namenstage am 04.09.

Irmgard v.Köln

4. September Irmgard

Persönliche Daten:

Irmgard von Köln * nach 1000 als Gräfin von Zütphen auf der Burg Aspel bei Wesel/Niederrhein, + 4.9.1082 oder 1089.

Ihre Gestalt ist derart von Legenden umgeben, daß ihre Lebensgeschichte nicht restlos geklärt ist. Einen Großteil ihrer Besitzungen schenkte sie dem Stift Mariengaarde (Friesland) und dem Kloster St. Pantaleon in Köln, wo ihre Bruder Abt war. Sie war zu Armen und Kranken sehr freigiebig und pilgerte dreimal nach Rom, von wo sie viele Reliquien mitbrachte.

Der Kult konzentriert sich im wesentlichen auf Süchteln, der „Irmgardisstadt“. Irmgard gilt als Stadtpatronin, die das Gemeinwesen in Notlagen beschützt. Ihren Namen tragen in Süchteln unter anderem ein Krankenhaus, ein Kindergarten, der Irmgardis-Stift ( heute ein Altenheim ) sowie die Irmgardiskapelle auf dem sogenannten Heiligenberg.
Einmal pro Jahr, jeweils im September (am Sonntag nach dem 4. September oder am 4. September selbst), findet hier ihr zu Ehren die Irmgardis-Oktav statt, eine achttägige kirchliche Veranstaltung mit Gottesdiensten.

Darstellung:

Darstellung als Pilgerin mit Stab vor einem Kreuz betend. Mit blutbeflecktem Handschuh.

Patron:

gilt als Stadtpatronin, die das Gemeinwesen in Notlagen beschützt.

Ida v.Herzfeld

4. September Ida

Persönliche Daten:

Ida von Herzfeld + 4.9.825 (813?). Sie war Gemahlin des Sachsenherzogs Ekbert. Mit ihrem Gatten gründete sie in Herzfeld (Bistum Münster) eine Kirche; hier führte sie nach dem Tode ihres Mannes ein Leben der Frömmigkeit, Buße und Nächstenliebe. Sie wurde dort begraben. Ihr Grab war eine viel besuchte Wallfahrtstätte.

Bis heute wird in Westfalen die "Identracht" alljährlich in der Woche ab dem 4. September begangen und dabei der "Ida-Segen" erteilt.

Darstellung:

Darstellung als adelige Frau, ein Buch betrachtend oder mit einer Hirschkuh zu Füßen.

Patron:

Patronin der schwangeren Frauen (Ida-Gürtel).

 

Rosalia v.Palermo

4. September Rosalia

Persönliche Daten:

Rosalia von Palermo + um 1160 (?). Zuverlässige historische Nachrichten über sie fehlen. Sie soll die Tochter des Grafen Sinibaldi auf Sizilien gewesen sein und lebte auf dem Monte Pellegrino bei Palermo als Einsiedlerin.

Am 15.7.1624 fand man ihre Gebeine in einer Höhle auf dem Monte Pelegrino und brachte sie in den Dom von Palermo, worauf die in Palermo wütende Pest aufhörte. Die Höhle auf dem Monte Pelegrino wurde im 17./18. Jahrhundert zu einer viel besuchten Wallfahrtsstätte ausgebaut.

Durch PapstPius XI. wurde 1927 ihr Todestag offiziell in den römischen Festkalender aufgenommen.

Darstellung:

Darstellung als Einsiedlerin im braunen Gewand mit aufgelöstem Haar, auf dem Haupt einen Kranz von weißen Rosen, in den Händen Kreuz und Totenkopf; Bußkette um den Leib.

Patron:

Patronin gegen die Pest.