105. Gaufest des Inn­gau- Gauverbands

von Theresa Fritzenwenger am 16. Juli 2025

Zu Gast beim Gaufest des Inn­gau Gau­ver­band in Bran­nen­burg.
Ver­gan­ge­nen Sonn­tag war eine klei­ne Abord­nung unse­res Gau­aus­schus­ses beim 105. Gaufest des Inn­gau-Gau­ver­bands, unse­rem Göd. Die dies­jäh­ri­gen Aus­rich­ter des Gaufes­tes waren D’Sulz­ber­g­la Brannenburg.

Pünkt­lich um halb 10 Uhr war Abmarsch des Kir­chen­zugs. Inn­gau-Gau­vor­stand Pan­kraz Perf­ler begrüß­te die anwe­sen­den Tracht­ler, die vie­len Ehren­gäs­te aus der Trach­ten­be­we­gung und die Poli­ti­ker. Das Mot­to „Mit­anand“ wird bei den Bran­nen­bur­gern her­vor­ra­gend gelebt, so Perf­ler – im Ver­ein, zwi­schen Jung und Oid, in der Dorf­ge­mein­schaft und im Gauverband.

Die dar­auf­fol­gen­de Mes­se hielt Bran­nen­burgs Pfar­rer Kraus. Die­ser hielt eine beein­dru­cken­de Pre­digt über Barm­her­zig­keit in der heu­ti­gen Zeit. Als gro­ßes Bei­spiel dafür nahm er die Gaf­fer, die Ret­tungs­kräf­te bei einem Unfall blo­ckie­ren, nur um ein außer­ge­wöhn­li­ches Bild in den sozia­len Medi­en zu pos­ten. Haben die Men­schen ihre Sen­si­bi­li­tät und ihr Mit­ge­fühl verloren?

Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung sorg­ten die Musik­ka­pel­le Bran­nen­burg und der Kir­chen­chor. Bran­nen­burgs Bür­ger­meis­ter Jokisch und Land­rat Otto Lede­rer hiel­ten ihre Reden kurz und bündig.

Zurück im Zelt stärk­ten wir uns mit Hendl und einer guten Maß. Gegen 14 Uhr war Abmarsch des Fest­zu­ges. Mit ca. 5000 Tracht­lern (bis­sal grö­ßer ois mia) zog der Fest­zug durch ganz Bran­nen­burg bis run­ter nach Degern­dorf. Land­tags­prä­si­den­tin Ilse Aigner gab sich im Schalk zum Fest­zug die Ehre. „Foto­macha“ mit de Tracht­ler blieb danach natür­lich nicht aus.

Zurück im Fest­zelt setz­ten wir uns mit den Inn­gau-Tracht­lern zu net­ten Gesprä­chen zusam­men. Es ist immer wie­der inter­es­sant, ande­re Trach­ten und Tracht­ler zu sehen und kennenzulernen.

Für uns war das ein klei­ner Vor­ge­schmack auf unser eige­nes Gaufest – die Vor­freu­de steigt! Dan­ke an den Inn­gau, dass ma dabei sei hom deafn.