Röckifrauen Kaffeekranzl beim GTEV Amerang
von Theresa Fritzenwenger am 10. November 2025Am vergangen Samstag waren die Trachtenwartinnen und Röckifrauenvertreterinnen aus dem Gauverband, zum alljährlichem Kaffeekranzl beim GTEV Amerang zu Gast. Im nigelnagel neuen Vereinsraum, hieß Röckifrauenvertreterin Beate Schwerdtel alle Anwesenden herzlichen Willkommen. Sie wünschte einen schönen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit. Die Hausherrin und 1.Vorständin GTEV Amerang Maria Höhne begrüßte alle Damen, im nun schon mittlerweile 6. Probenraum. “ dies soll jetzt der letzte sein“ . Maria betont auch; „Ihr seid die Ersten offiziellen Gäste seit der Eröffnung, schön das ihr da seid.“ Bei Kaffee und Kuchen bedankte sich Gautrachtenwartin Petra Laubhuber bei den Ameranger Trachtenfrauen fürs „einelassen“ und erwähnte dass die Ameranger gute Gastgeber seinen. Hat man an dem tollen Gauball schon gesehen. Sie erläuterte die Trachtenbewertung am Gaufest. Hutschmuck, Schuhe, Brillen, Silberschmuck bei den Aktivendirndl und Goldschmuck bei den Röckifrauen. Sie meint wenn ein Hut keinen Gamsbart hat wird er auch nicht gewertet. In Sachen Brillen, werden natürlich nachdunkelnde Brillen natürlich nicht abegezogen, ist ja gesundheitsbedingt, dies gilt selbstverständlich für Schuhe. Genauere Informationen kann man sich jederzeit bei Petra persönlich einholen. Es folgten gute Worte von Kathi Schnaiter aus Hittenkirchen, sie meinte, ladet die Gauvertreterinnen zu einem Fragenachmittag ein, um Unsicherheiten was „erlaubt ist und was nicht“ zu klären. Maria Höhne fügt hinzu, die Trachtenbewertung ist nur eine Nebensache vom Gaufest wichtig ist doch am Gaufestsonntag das wir alle zusammenkommen und die Geselligkeit ist doch das was zählt. Auch der Zeigefinger „Dudu Dudu“ ist nicht richtig. Der Gastgebende Festverein ist viel wichtiger als die Trachtenbewertung, eine Richtlinie sollte eingehalten werden das ist hier aber jeden klar. Des weiteren erklärte Petra wo eigentlich die sogenannte „Oschkettn“ herkommt und deren eigentliche Bedeutung. Früher war es ein Zeichen der Fruchtbarkeit und der Marientaler war früher vorne auf dem Schürzel hängend. Petra teilt mit das die Mieder früher weitergegeben wurden. Um aufwendige Schneiderarbeiten zu umgehen wurde im hinten Bereich des Mieders genügend Stoff miteingearbeitet so konnten die Mieder auf die Größen der Trägerinnen angepasst werden. Petra meinte zudem noch dass es doch schön wäre, wenn an unserem Hochfest dem Gaufest, die Blumen im „Balkon“ echt wären. Es müssen auch wie oft vermutet keine roten Nelken sein. Hauptsache echt. Petra erklärte die richtige Pflege für Hüte. Weiter am Nachmittag stellten sich alle Anwesenden reihum vor, damit neue Röckifrauenvertreterinnen oder Trachtenwartinnen im Amt alle kennenlernen und andersrum. Es war ein gmiadlicher und geselliger Nachmittag. Danke an de Ameranger.



