Zum Tot­la­chen: „Kil­le Kil­le“ fei­ert Pre­mie­re in Hittenkirchen

von GTEV Hittenkirchen am 11. November 2025

Dunk­ler Humor und zahl­rei­che mys­te­riö­se Todes­fäl­le ste­hen in die­sem Jahr beim Thea­ter des Trach­ten­ver­eins „Alma­rausch“ Hit­ten­kir­chen mit dem Stück „Kil­le Kil­le“ auf dem Pro­gramm. Bei der Pre­mie­re des moder­nen Stücks des eng­li­schen Autors Derek Ben­field sorg­te die Thea­ter­grup­pe am Wochen­en­de für kurz­wei­li­ge Unter­hal­tung und vie­le Lacher im Publikum.

Zu Beginn scheint alles noch harm­los: Gün­ter (gespielt von Thea­ter­lei­ter Franz Wörndl) ver­weilt seit eini­ger Zeit mit sei­ner neu­en Freun­din Susi (Mag­da­le­na Wöh­rer) in deren Eltern­haus, gemein­sam mit Vater Anderl (Eugen Unter­stra­ßer) und Mut­ter Lise­lot­te (Lisa Forst­ner). Doch als Gün­ter eines Tages zufäl­lig ein Gespräch der Eltern belauscht, erfährt er, dass es in dem Haus bereits sechs mys­te­riö­se Todes­fäl­le gege­ben hat – alle angeb­lich durch merk­wür­di­ge Unfäl­le. Zuletzt muss­te vor weni­gen Tagen der Fens­ter­put­zer dar­an glau­ben. Für Gün­ter ist das kein Zufall, und er stellt die Fami­lie zur Rede. Doch weder die Eltern noch Susi oder Anderls Schwes­ter San­dra (Mela­nie Pop­pe) wol­len an etwas ande­res als eine unglück­li­che Ver­ket­tung von Zufäl­len glau­ben. Gün­ters Miss­trau­en wächst wei­ter, als er im Haus plötz­lich die Lei­che des Fern­seh­tech­ni­kers (Erich Frers) ent­deckt. Nun muss er alles dar­an­set­zen, wei­te­re Todes­fäl­le zu ver­hin­dern – zumal sich bereits der Pfar­rer (Josef Wörndl) sowie sei­ne Eltern Otti­lie (Han­nerl Win­zek) und Ewald (Andre­as Schus­ter) zum Besuch ange­kün­digt haben.

Nach rund drei unter­halt­sa­men Stun­den ende­te das lus­tig-maka­bre Thea­ter­stück mit lang­an­hal­ten­dem Applaus. Zum Erfolg des Stücks tru­gen nicht nur die neun enga­gier­ten Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler bei, son­dern auch die Souf­fleu­sen Bar­ba­ra Forst­ner, Anton Rei­ter und Vero­ni­ka Wöh­rer, die jun­gen Musi­kan­ten fürs Auf­spie­len vor Beginn und wäh­rend der Pau­sen, Micha­el Schnai­ter für Tech­nik und Licht sowie Georg Wöh­rer und sein Team, die mit viel Lie­be zum Detail die Büh­ne gestal­te­ten. Die Büh­ne war dabei dies­mal in zwei Berei­che geglie­dert – das Wohn­zim­mer und den Gar­ten, ver­bun­den durch ein Fens­ter, das im Ver­lauf des Stücks eine zen­tra­le Rol­le spielt.

Ein beson­de­rer Dank galt zudem Irm­gard Schus­ter für die Orga­ni­sa­ti­on des Kar­ten­vor­ver­kaufs. Sie infor­mier­te, dass an den ver­blei­ben­den Novem­ber­wo­chen­en­den das Stück noch acht wei­te­re Male im Trach­ten­heim auf­ge­führt wird. Für die­se Vor­stel­lun­gen sind noch eini­ge Rest­kar­ten erhält­lich, die bei ihr im Müh­len­la­den in der Kumpf­mühl (Tel. 08051 1568) erwor­ben wer­den kön­nen. Die Ter­mi­ne lauten:

Nach der Ver­ab­schie­dung durch Franz Wörndl gab es für die Besu­cher und Dar­stel­ler einen gemüt­li­chen Aus­klang an der Bar, die wie jedes Jahr von den Akti­ven des Ver­eins orga­ni­siert wird.

Bericht und Bil­der: Micha­el Hötzelsperger