Nix mehr g´fund´n!

von Anita Moka am 21. Dezember 2020

Nix mehr g´fund´n!

von Anita Moka am

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Nachtmodus:

Zuletzt geändert: 20.12.2020

Drah im Haus so mei­ne Rund´n,

wos i g´suacht, des is ver­schwun­den.

De „Guadl“ Dosen vo  da Speis,

hät´s wis­sen mias­sen is nix neis,

steht unterm Bett von mei­nem Franz,

des is sei Sort´n, drum g´hearns eam ganz.

Des Dosei mit de Nuss­m­a­kro­nen,

do duat si´s Suacha gor net loh­nen,

hot si de Anna glei kas­siert,

weil de meng Olle, drum hot´s pres­siert.

Spitz­buam, de doan am Sep­pi schme­cka,

der find woi ois, konns no so guad ver­ste­cka.

Und de Engels-Aug´n ham si also a ver­glaubt,

wenn ma so in de Schis­sel eineschaut.

Des Spritz­ge­bäck,

ja des is weg.

Des war a Maus, a ganz a Fei­ne,

de Brä­sel­spur führt as Näh­kam­merl eine.

Viel­leicht hob i Glück mit de Vanil­le­kip­ferl,

laar, des war da Wig­gerl.

Zu gua­da Letzt bleib´m no de Leb­ku­acha,

find koa­ne mehr, ko no so guad suacha.

Da Hei­li­ge Auf­nocht steht vor da Dia,

ja wia i mi sche­nia,

ko lei­der koa Gebäck zum Punsch auf­ti­schen,

wos dua i blos, mi blogt mei G´wissen.

Hob  a Idee, bin ned verleg´n,

werd´s hoid an Weih­nachts­ku­acha geb´m!

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                Weih­nachts­ku­chen

 Zuta­ten:    250 g      But­ter

                   250 g      Zucker

                       3         Eier 

                   250 g      Mehl

                       1         Back­pul­ver

                       1         Vanil­le­zu­cker

                    3 Eßl.     Kaba

                    1 Eßl.     Zimt

                    100 g      Nüs­se

                    100 g      Man­deln

                     4 – 5      Äpfel in kl. Stü­cken

                      etwas    Milch

                     Bei 180 Grad ca. 1 Std. backen!   

                                Weih­nachts­ge­bäck 

Zuta­ten:

  • unend­lich viel                     Lie­be
  • zu glei­chen Tei­len             
    • Her­zens­gü­te, Barm­her­zig­keit,
    • Geduld und Nach­sicht,
    • Ver­ständ­nis und Tole­ranz    
  • ein Pri­se                             Beharr­lich­keit
  • ein Päck­chen                     Mut
  • ein                                       war­mes Lächeln
  • ein                                       lie­ber Blick

Zube­rei­tung:

Lie­be, Güte und  Barm­her­zig­keit unter kräf­ti­gem Rüh­ren gut ver­men­gen.

Geduld, Nach­sicht und Ver­ständ­nis ( Tole­ranz ) vor­sich­tig unter­he­ben.

Die Mischung in vor­ge­wärm­te Her­zen fül­len.

Auf klei­ner Flam­me ( nach Gefühl ) so lan­ge backen, bis eine gewis­se

Fes­tig­keit erreicht ist.

Das fer­ti­ge Gebäck in unzäh­li­ge klei­ne Herzen(5) schnei­den, mit Mut

und Beharr­lich­keit ver­zie­ren und mit einem war­men Lächeln und einem

lie­ben Blick an alle Mit­men­schen ver­tei­len.

Unser Advent-Kalen­der hat nicht mehr vie­le Türen, die geöff­net wer­den dür­fen.

Lei­der geht die­se Akti­on zu Ende. Trotz­dem darf und soll es wei­ter gehen.

Wer ger­ne einen Bei­trag (über das gan­ze Jahr) lie­fern möch­te, bzw. eine dich­te­ri­sche Ader

besitzt, darf jeder­zeit aktiv wer­den und den Chiem­gau Alpen­ver­band „belie­fern“.

Die ers­ten Bei­trä­ge:        

Advent 2020

Hei­er geh ma’s gmiat­lich o,

bsinn ma uns auf Dahoam

Koa Christ­kindl­markt, koa Niko­lo

Ma trifft und ratscht mit koan.

Aba mia deafn aus­si geh

an d’frische Luft, in Woid

hof­fent­lich kimmt aa gnuag Schnee,

so wias uns von jeher gfo­it.

Dahoam schmeckts Auf­war­ma bson­ders guad

bei Punsch und fei­ne Plat­zerl

mia machan ois, wos uns guad duat

so hoit ma’s aus, bei Ker­zen­schein und Daxerl.

Es huift nix, mia passn auf uns auf

des is des Oll­erg­schei­da

und hoin im naxtn Jahr ois wie­da auf

as Lebn geht gwiß irgnd­wia wei­da!

Weih­nachts­wün­sche 2020

A gmiat­lichs Dahoam, a Glasl guadn Wein

Und a gschma­ckigs Essn bei Ker­zen­schein

Bson­ders heu­er: a weng Zufrie­den­heit

und damit doch a schee­ne Weih­nachts­zeit.

As Neie Jahr soid aa gelin­ga

Vor allem Gsund­heit und schee­ne Momen­te brin­ga

Dass ma uns wie­da öfta seng kinn­an

Und lus­ti­ge Zeit mit­nand ver­bringan.

Mia mias­sn jede Stund so neh­ma

wias kimmt, und is‘ aa ned de schee­na,

wia sogt doch oiwei de oide Frau Kern:

es werd irgend­wia scho wie­da wern!

(Ani­ta Moka)